2:6 Punkte für 2. Mannschaft

Da der 3. Doppelspieltag der 2. Mannschaft aufgrund organisatorischer Schwierigkeiten auf den 1. April verlegt wurde, traten wir also zuerst den 4. Spieltag an.
Dieser fand am 11. März in Stuttgart statt. Nachdem wir am letzten Spieltag nicht wie erwartet abgeschnitten hatten, hofften wir diesmal auf mehr Erfolg. Dies sollte sich jedoch als Irrtum herausstellen. Aufgrund einiger Ausfälle in der Mannschaft fuhren wir mit sechs zum Teil gesundheitlich angeschlagenen Spielern, das heißt also ohne Ersatzspieler, nach Stuttgart. Unsere sonst vorhandenen Fans waren mit der 1. Mannschaft weggefahren, die am selben Tag um den Aufstieg spielte. Somit waren wir ganz allein.
Da eine andere Mannschaft ausgefallen war, konnten wir eine Stunde später kommen. Damit war das erste Spiel automatisch gewonnen. Soviel zu den Erfolgserlebnissen des Tages. Denn nun begannen wir zu spielen.
Im ersten (wirklichen, also gespielten) Spiel gegen den schon eingespielten Gegner „SV Prag“  waren wir scheinbar noch etwas verschlafen, verloren den ersten Satz mit 12:25. Fassungslos von diesem Ergebnis motivierten wir uns für den zweiten Satz, den wir unbedingt für uns entscheiden wollten. Doch die Gegner legten ein Tempo vor, dem wir am frühen Morgen noch nicht ganz gewachsen waren. So stand es nach kurzer Zeit bereits 11:21. Angespornt vom noch vorhandenen Ehrgeiz legten wir eine phänomenale Aufholjagd hin, verloren dennoch knapp mit 21:25. Trotz Niederlage waren wir bester Stimmung, und voller Stolz auf die erbrachte Leistung fieberten wir dem nächsten Spiel entgegen. Dieses fand leider erst nach einer mehr als dreistündigen Pause statt, in der uns jeglicher Kampfgeist flöten ging. Dann mussten wir auch noch gegen den Tabellenersten „Sechs im Netz“ antreten, was uns schon im Vorfeld demotivierte. Eine komplett lustlose und sowohl körperlich als auch spielerisch schwache Mannschaft stand unkoordiniert auf dem Feld rum, und so war es kein Wunder, dass wir (extrem peinlich) mit 08:25 und 11:25 gegen einen eigentlich nicht unschlagbaren Gegner verloren. Die miese Stimmung breitete sich nun im gesamten Team aus, und da wir keinerlei Unterstützung  oder Auswechselspieler hatten, blieb sie auch. Dementsprechend gelaunt betraten wir das Spielfeld, um das letzte Spiel des Tages „hinter uns zu bringen“. Und genau so spielten wir auch. Gegen die eigentlich schwächste Mannschaft der Gruppe, „Allianz“, verloren wir trotzdem weit unterlegen mit  8:25 und 12:25. Von diesen Ergebnissen äußerst gefrustet wollten wir dann nur noch nach Hause fahren, stellten aber dann fest, dass unser Ball in einem gerade begonnenen Spiel benutzt wurde, ein Austausch der Bälle war angeblich unmöglich. So mussten wir noch eine halbe Stunde warten, bis wir endlich nach Hause durften, um den Tag so schnell wie möglich zu vergessen.