1. Mannschaft hat Formkrise – nur zwei Punkte aus den letzten vier Spielen

Was sich beim letzten 4/2 Spieltag bereits abzeichnete, fand am vergangenen Sonntag seine traurige Bestätigung. Die 1. Mannschaft der Berkheimer Mixed Volleyballer steckt in einer tiefen Formkrise.

Obwohl die Mannschaft sich durch den 1,92 Meter großen Außenangreifer Jürgen Mornhinweg personell verstärkt hatte, konnte sie einen frühen Rückstand gegen den Tabellenletzten Waiblingen nicht verhindern. Die bis zu diesem Zeitpunkt der Saison sieglosen Waiblinger zogen ihr Spiel ohne große Gegenwehr auf und gewannen den ersten Satz. Berkheim stellte um und kam im zweiten Satz besser ins Spiel. Zahllose unnötige Fehler zur Satzmitte brachten die Waiblinger dann aber doch wieder in Führung und bei einem Spielstand von 12:20 schien das Spiel aus Berkheimer Sicht bereits verloren. In einer dramatischen Aufholjagd gelang ihnen dann aber doch noch der Satzausgleich. Im Tie-Break waren die Waiblinger sichtlich geschockt vom plötzlichen Aufbäumen der Berkheimer. Sie verloren ihr Selbstvertrauen und damit den dritten Satz. Berkheim konnte sich über den ersten und letzten Sieg an diesem Tag freuen.
Im zweiten Spiel gegen den TSV Zaisersweiher konnte man zumindest ansatzweise erahnen, wie Berkheim vor zwei Jahren Doppelmeister werden konnte. Es war ein gutes Spiel mit Hochs und Tiefs auf beiden Seiten. Dass Berkheim auch dieses Spiel im Tie-Break verloren hat, lag an den vielzitierten Big-Points, die den Berkheimer in dieser Saison einfach nicht gelingen wollen.

Das dritte Spiel gegen Weilimdorf 2 kann als Paradebeispiel für bedingungslosen Siegeswillen verwendet werden – aus Weilimdorfer Sicht. Da wurde gekämpft und geackert, scheinbar unerreichbare Bälle doch noch ins Spiel zurückgebracht und jeder Punkt frenetisch gefeiert. Eigenschaften, die vor zwei Jahren noch auf die Berkheimer zutrafen. Diese wirkten dagegen blass und müde, wurden zeitweise regelrecht vorgeführt. Dass Weilimdorf mit 2:0 gewann sei daher nur der Vollständigkeit halber erwähnt.
Gegen die abstiegsbedrohten Spieler der SG Stern Stuttgart wollten die Berkheimer dann noch mal alles geben und mit diesem Vorhaben lieferten sie eine Steilvorlage für die altbekannte Phrase: Der Geist war willig, aber das Fleisch war schwach (Römer 7:22-25). Berkheim spielte mit, ohne Frage, aber wie den ganzen Tag schon konnten sie auch in diesem Spiel keine Akzente setzen, geschweige denn in Führung gehen oder gar gewinnen. 0:2, Ende des Spiels und eines entsetzlichen Spieltags, der nach Veränderung schreit.
Mögen die Volleyballgötter den Recken um Henrik wohl gesonnen sein und vielleicht mit neuen Wegen, die nicht nur salomonisch sein müssen, im wahrsten Sinne des Wortes auf die Sprünge helfen.